Olivensorten: Maçanilha, Galega und Picual
Nicht jede Olive ist gleich – und auch dieselbe Sorte kann je nach Hain, Reifegrad und Erntezeitpunkt eine andere Balance zeigen. Bei NUAMÃO arbeiten wir bewusst mit Maçanilha, Galega und Picual und halten unsere Chargen nachvollziehbar.

Sorte, Hain und Lage
Bei vielen Olivenölen bleibt offen, aus welchen Oliven das Produkt zusammengesetzt ist. Wir möchten die landwirtschaftliche Herkunft dagegen sichtbar machen. Deshalb dokumentieren wir bei unseren sortenreinen Olivenölen, den Hain und welche Oliven für eine Charge verwendet werden.
Sorte und Hain sind für uns eng mit der geografischen Lage verbunden. Ob der Hain an einem Nordhang liegt, geschützt in einem Tal oder nahe einem Flussbett – all das wirkt sich auf den Geschmack und die Entwicklung der Früchte aus. Auch die Beschaffenheit des Bodens prägt den Charakter des Olivenöls: Ein kalkhaltiger Boden kann sich sensorisch beispielsweise anders im Öl widerspiegeln als ein lehmhaltiger oder besonders fruchtbarer Boden.
Maçanilha, Galega und Picual
Maçanilha, Galega und Picual betrachten wir nicht als starre Geschmacksprofile. Entscheidend ist für uns das Zusammenspiel von Olivensorte, Hain, Baumalter, Reifegrad und dem Moment, in dem wir ernten.
Neben einer Frühernte können wir in demselben Hain später gezielt nachlesen. So entstehen getrennte Chargen mit unterschiedlicher Balance und feinen Nuancen – eine geschmackliche Klaviatur, die wir bewusst erhalten möchten, statt sie industriell zu vereinheitlichen.



Kurz beantwortet
Welche Olivensorten verwendet NUAMÃO?
Maçanilha, Galega und Picual.
Warum nennt NUAMÃO die Sorten?
Weil Sorte, Hain, Reifegrad, Erntezeitpunkt und Verarbeitung zur Identität einer Charge gehören.
Warum gibt es mehrere Erntezeitpunkte?
Weil wir Reife und gewünschtes Ergebnis je Hain und teilweise je Baum beurteilen; neben frühen Ernten sind deshalb auch spätere Nachlesen möglich.
Werden große Standardmischungen produziert?
NUAMÃO arbeitet bewusst in kleinen, nachvollziehbaren Chargen.
